Warum Esperanto lernen?

Was bringt es mir, Esperanto zu lernen?

Es gibt viele Gründe, Esperanto zu lernen. Wir haben hier nur ein paar aufgelistet:

Reisen

Du reist gern in ferne Länder, hast aber keine Zeit, vorher immer die jeweilige Landessprache zu lernen? Und sicher hast auch schon gemerkt, dass Englisch nicht überall wirklich hilfreich ist. Trotzdem würdest du gern Kontakt zu Einheimischen haben, um das Land besser kennenzulernen?

Dann lern Esperanto! Esperantosprecher findet man in über 100 Ländern. Dank Internet ist es mit Esperanto-Kenntnissen heute ein Leichtes, vor der Reise den örtlichen Esperanto-Klub zu kontaktieren. Esperantosprecher freuen sich, Besucher zu empfangen und ihnen ihre Stadt zu zeigen. Und nicht selten kann man auch gleich bei den neuen Freunden übernachten.

Eine Liste mit weltweiten Esperanto-Events 2015 gibt es unter Wo sprechen?

Kosten/Zeit sparen

Wer im Internet sein Angebot für ein internationales Publikum zugänglich machen will (so wie wir mit Lingolía), kommt nicht um Übersetzungen in möglichst viele Sprachen herum. Das kostet Zeit und Geld, die dann zum Erstellen neuer Inhalte fehlen. Könnte man Esperanto als Brückensprache einsetzen, würde sich der Übersetzungsaufwand enorm verringern.

Einfache Erlernbarkeit

Auch mit Englisch oder Französisch kommt man heute schon sehr weit. Aber geht es über Grundkenntnisse hinaus, stoßen viele schon an ihre Grenzen. Der entscheidende Pluspunkt von Esperanto ist daher, dass die Sprache so einfach ist. Was man in Esperanto nach wenigen Tagen oder Wochen beherrscht, würde man in anderen Sprachen erst nach Monaten oder Jahren lernen.

Hier nur einige Punkte zur Verdeutlichung:

  • Die Aussprache von Wörtern ist ganz einfach, weil es für jeden Buchstaben nur eine Aussprachemöglichkeit gibt und die Betonung eines Wortes immer auf der vorletzten Silbe liegt.
  • Dank bestimmter Silben lassen sich aus einem Wort andere Wörter ableiten. So kennen wir automatisch für jedes Tier die Bezeichnung für männlich (vir-), weiblich (-in-), Jungtier (-id-) und hässlich (-aĉ), ohne dass wir jeweils ein extra Wort lernen müssen. Nehmen wir zum Beispiel Pferd (ĉevalo): Hengst (virĉevalo), Stute (ĉevalino), Fohlen (ĉevalido), Gaul (ĉevalo).
  • Zahlen bis eine Million lernt man in Esperanto schneller, als man in seiner Muttersprache bis 100 zählen kann. Wir müssen nämlich nur 13 Zahlen lernen (1-10, hundert, tausend, Million), der Rest wird einfach aus diesen Zahlen zusammengesetzt.
  • Die Grammatik lernt man fast schon nebenbei, wie zum Beispiel die Zeiten: Keine Konjugationen, keine unregelmäßigen Verben! Sätze, die du in der Gegenwart beherrschst, kannst du auch mühelos in der Vergangenheit oder Zukunft sagen – es ändert sich jeweils nur ein Buchstabe.

Überzeuge dich doch einfach selbst und klick dich ein wenig durch unsere Webseite. Du findest hier Erläuterungen und Übungen zur Grammatik sowie verschiedene Wortschatzthemen. Viel Spaß beim Stöbern!

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